Aktuelles

Testament: Eine Kopie ist eben kein Original

Eine Kopie eines Testaments kann nicht automatisch das Erbrecht begründen. Das Pfälzische Oberlandesgericht bestätigte, dass nur das Original zählt. Kopien sind nur in Ausnahmefällen zulässig und müssen die Wirksamkeit des Originals überzeugend nachweisen.

Originäre Pflichten für alle Vermittler beim Produktvertrieb

Die BaFin hat bereits 2023 ein Merkblatt zu wohlverhaltensaufsichtlichen Aspekten bei kapitalbildenden Lebensversicherungsprodukten veröffentlicht. Dieses betrifft auch Versicherungsmakler. Doch was heißt das eigentlich genau? AssCompact Kolumnist Hans-Ludger Sandkühler klärt auf.

Leitungswasserschaden: Wenn der Kunde arglistig handelt

Ein Mann, der eine kombinierte Wohngebäude- und Hausratversicherung abgeschlossen hatte, blieb auf einer Rechnung von mehr als 100.000 Euro sitzen. Der Grund: Er hatte gleich mehrere Obliegenheiten verletzt, wie die Richter feststellten. mehr ...

Verspätete BU-Renten: Versicherer muss Schaden ersetzen

Im Falle einer Berufsunfähigkeit müssen Versicherer auch den durch geballte Nachzahlungen der BU-Rente entstehenden Progressionsschaden in der Einkommensteuer ausgleichen. Dieser Schaden lässt sich bereits im Rahmen einer Feststellungsklage geltend machen.

Pflegeheim: Welche Kosten sich von der Steuer absetzen lassen

Pflegeheime werden für viele Menschen zur finanziellen Belastung: Im bundesweiten Schnitt zahlen Pflegebedürftige inzwischen mehr als 3.000 Euro pro Monat aus eigener Tasche. Doch ein Teil dieser Kosten lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend …

Begriff „Hinterbliebene“ in bAV: Sterbegeld oder Todesfallsumme?

In der bAV ist der Begriff der „Hinterbliebenen“ eng gefasst. Das gilt umso mehr, wenn die Bezugsberechtigung in einer ausschließenden Reihenfolge festgelegt wurde. Ansonsten würden steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Privilegien gefährdet.

Wann und warum beim Bestandskauf Schenkungsteuer fällig wird

Ein Haus, ein Unternehmen, ein Maklerbestand – wenn etwas Großes die Besitzer wechselt, könnte anschließend das Finanzamt anklopfen und Schenkungsteuer verlangen. Könnte. Aber warum ist das so? Wann passiert das? Und wie lässt sich das …

Handelsvertreter: Schweigen auf Provisionsabrechnungen stellt kein Anerkenntnis dar

Handelsvertreter müssen Provisionsabrechnungen nicht widersprechen, um ihre Rechte zu wahren: Der Bundesgerichtshof hat erneut bestätigt, dass das bloße Schweigen auf eine Abrechnung kein Anerkenntnis darstellt und vertragliche Klauseln, die ein solches fingieren wollen, unwirksam sind. …

Rechte ungezeugter Nacherben: Sie können im Grundbuch stehen

Der BGH hat entschieden, dass eine Grundschuld auch zugunsten noch ungezeugter Personen eingetragen werden kann. Das Urteil stärkt die Rechte künftiger Nacherben, macht aber die nachträgliche Löschung der Grundschuld für Vorerben deutlich schwieriger.

Sturz bei "Wetten, dass...?": Samuel Koch klagt auf Anerkennung eines Arbeitsunfalls

Vor knapp 15 Jahren erlitt Samuel Koch einen schweren Unfall bei "Wetten, dass..?". Jetzt befasst sich die Justiz mit der Frage, ob es sich dabei um einen Arbeitsunfall gehandelt hat.

Digitaler Dschungel: Was Makler beim Social-Media-Recht beachten müssen

Ob Facebook, Instagram, LinkedIn oder TikTok – soziale Netzwerke gehören heute für viele Versicherungsmakler fest zum Marketing-Mix. Sie ermöglichen Reichweite, direkten Kundenzugang und bieten vielfältige Chancen zur Positionierung als fachlich versierte Ansprechpartner. Wer Social Media …

Touristenfahrt auf dem Nürburgring erhöht das Haftungsrisiko

Nachdem ein Motorradfahrer gestürzt war, krachten zwei nachfolgende Autos an der Unfallstelle ineinander. Obwohl der verunglückte Mann an der Kollision nicht beteiligt war, wurde er von dem Auffahrenden auf Schadenersatz verklagt. Wie das Gericht entschied. …

Flugzeugleasing-Streit: Londoner Gericht weist Berufung von Versicherern ab

Westliche Versicherer haben vor dem Londoner High Court eine Niederlage erlitten: Richter Christopher Butcher verweigerte ihnen die Erlaubnis, gegen ein Urteil Berufung einzulegen, das Flugzeugleasinggesellschaften Entschädigungszahlungen von über einer Mrd. Dollar aus ihren Kriegsrisikopolicen zuspricht. …

Cum-Ex: BGH verwirft Revision – Steueranwalt muss in den Knast

Ex-Freshfields-Partner Ulf Johannemann muss ins Gefängnis. Der BGH wies seine Revision ab. Der Top-Jurist hatte die Maple Bank bei Cum-Ex-Deals beraten, die den Staat um 374 Millionen Euro schädigten. Das Urteil gilt als Schock für …

Unfall ohne Kollision: Rad- und Autofahrer teilen sich die Haftung

Haftung auch ohne Aufprall: Selbst bei „berührungslosen“ Unfällen kann ein Fahrzeugführer mithaften. Wer andere zum Ausweichen zwingt, trägt zur Hälfte die Verantwortung. Die Schadenquotelung ist in vielen Fällen für die Versicherung entscheidend.

Können 50.000 Euro Schaden durch Trickbetrug steuerlich abgesetzt werden?

Eine Seniorin fiel einer Betrugsmasche zum Opfer, die Täter wurden nicht ermittelt. Als sie den Schaden in ihrer Steuererklärung geltend machte, lehnte das Finanzamt die Anerkennung ab. Wie das Gericht entschied. mehr ...

Steuerfrei erben: Sieben Urteile zu Immobilien und Nachlass

„Die Erbschützer“ haben sieben höchstrichterliche Urteile ausgewählt, mit denen sich die Steuerlast beim Immobilienerbe erheblich reduzieren lässt – bis hin zur vollständigen Steuerfreiheit. weiterlesen

Grundfähigkeitsversicherung: Was bedeutet „aus eigener Kraft“?

Ein Mann beantragte Leistungen aus seiner Grundfähigkeitsversicherung, nachdem er die Fähigkeit „Knien/Bücken“ verloren haben soll. Der Versicherer verweigerte die Zahlung mit der Begründung, der Versicherte könne sich noch hinknieen. Der Streit landete vor Gericht.

Ein Vermittler ist keine Insurance

Firmenwahrheit und -klarheit ist ein hohes Gut. Ein aktueller Fall aus der Rechtsprechung zeigt, dass Grauzonen bestehen. In dem noch nicht rechtskräftigen Urteil des Landgerichts München I (Az. 37 O 13498/24, Bayern Recht) hat die …

Scheinselbstständiger Handelsvertreter? Deutsche Bank kann aufatmen

Ein Rechtsstreit über den sozialrechtlichen Status eines Handelsvertreters endet zugunsten der Deutschen Bank. Das Bundessozialgericht ließ keine Revision mit Blick auf ein vorheriges Urteil zu. Andernfalls hätte das Geschäftsmodell des Mobilen Vertriebs in Frage gestanden.

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